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Interviews

Oliver Welter (Naked Lunch) im Interview - Ein Gespräch mit dem Sänger und Schauspieler

Zwischen Musik, Film und Theater spannt sich das künstlerische Universum von Oliver Welter seit mittlerweile dreieinhalb Jahrzehnten. Im Gespräch blickt der Frontmann von Naked Lunch auf diese Zeit zurück – und erzählt, wie eng seine eigene Biografie mit der Geschichte der Band verwoben ist. Zudem spricht Welter über die langjährige kreative Partnerschaft mit Regisseur Thomas Woschitz, die Arbeit als Filmmusiker und Schauspieler sowie über persönliche Lektionen, die er an die nächste Generation weitergibt.

 

David Cronenbergs Verfilmung von Naked Lunch erschien im Gründungsjahr der Band. War der Film Mitinspiration bei der Namensgebung und wie fandest Du den Film?

Nein, der Film war es nicht. Es war die literarische Vorlag dazu. Das Buch „Naked Lunch“ stammt aus dem Jahr 1959 und ist von William S. Burroughs. Obwohl ich großer Cronenberg-Fan bin, habe ich seine Verfilmung des Buches nie gesehen.

35 Jahre Naked Lunch: Lässt sich zusammenfassen, was die Band für dich bedeutet?

Ich glaube die wenigen Zeilen hier reichen nicht aus, um zu beschreiben, was die Band und ihre ganze Historie für mich bedeutet. In aller Kürze sage ich, die Band hat mich als Mensch genau so geprägt, wie ich die Band geprägt habe. Oder anders, sie ist ein großer und bedeutender Teil meines Lebens.

Mit Regisseur Thomas Woschitz habt ihr mit der Band Naked Lunch gemeinsam zwei Musikfilme entwickelt und Thomas zeichnet sich für einige eurer Musikvideos verantwortlich – auch für das aktuelle Animationsvideo zu Blackbirds. Wie entstand und wie ist die Zusammenarbeit mit dem Filmemacher?

Wir kennen uns seit der Schulzeit. Thomas ging nach der Matura nach Rom, um dort in der berühmten Cinecittà Regie und Film-Schnitt zu lernen und ich wurde eben Musiker. Dann hat Thomas seine ersten Kurzfilme gedreht und ich habe die Musik dazu gemacht. Mit den „kleinen“ Filmen – eine Trilogie, die sich über fast 10 Jahre erstreckte, waren wir auch bei den Filmfestspielen in Cannes und Venedig. 2003 dann hat Thomas sein erstes Musikvideo für Naked Lunch gedreht, weitere sollten folgen. Die Zusammenarbeit mündete dann in den beiden Musikfilmen SPERRSTUNDE und UNIVERSALOVE.

Für die Filmmusik von JACK habt ihr 2016 den Österreichischen Filmpreis erhalten. Wie war die Arbeit für den Film und wie hat sie sich von der zu den Musikfilmen mit Thomas Woschitz unterschieden?

Im klassischen Filmformat ist die Musik ein Teil eines großen Rades, das den Film erst zu dem macht, der er am Ende dann ist. Man hat sich dabei als Komponist mehr oder minder mit seiner Rolle zu begnügen, die bedeutet, die Wünsche von Regie und/oder Produzenten zu erfüllen und im besten Fall mit seiner eigenen Handschrift zu versehen. Bei den Projekten mit Woschitz ist die Musik quasi Hauptdarsteller, insofern kann man sich als Komponist und Musiker in dieser Zusammenarbeit viel freier bewegen.

Nach Schauspielerfahrungen auf den heimischen Theaterbühnen bist Du in HAPPYLAND als englischer Musikmanager zu sehen. Wie war die Arbeit vor der Kamera und wird man dich zukünftig öfter auf der Kinoleinwand erleben können?

Ich arbeite sehr gerne als Schauspieler, obwohl „Arbeit“ hier der falsche Begriff ist, da mir das Schauspielern einfach nur unheimlich Spaß macht. Dass ich in dem Fach keinerlei Intentionen oder dergleichen habe, ist nicht von Nachteil. So kann ich auf den Theaterbühnen oder auch vor der Kamera sehr befreit agieren. Auch ist mir dabei die Rezeption auf mein Tun hierbei herzlich egal. Sollte ich wieder ein Filmangebot bekommen, dann freue ich mich. Falls nicht, dann passt mir das aber auch.

© Apollonia T. Bitzan
 

Dein Sohn tritt sowohl musikalisch als auch schauspielerisch in deine Fußstapfen, was gab es für Ratschläge vom Vater?

Im Grunde hatte und habe ich nur einen echten Ratschlag für meinen Sohn, den ich allerdings von Lemmy Kilmister, den verstorbenen Sänger und Bassisten der Band Motörhead entlehnt habe: „Halte dich fern von Arschlöchern“. Allerdings ist das in Musik- oder Filmbusiness gar nicht so einfach…


 

12 Jahre dauerte es, bis die Band Naked Lunch Ende letzten Jahres ein neues Album veröffentlichte. Lights And A Slight Taste Of Death ist eine 14 Songs lange Tour de Force; ist sowohl fordernd und hart, wie zärtlich und umarmend. Im Mai kann man die Band noch live erleben. Für die Konzerte in den Cinema Paradiso verlosen wir über unseren Newsletter Tickets, also hier anmelden.

Im Gespräch mit Regisseur Thomas Woschitz könnt ihr nachlesen, wie er die Zusammenarbeit mit Oliver Welter beschreibt.

Credits: Michelle Rasnitzer