We feed the world
Leih-Filme werden nach dem Kauf 60 Tage lang in deinem Konto unter “Meine Filme” gespeichert. Ab Filmstart kannst du den Film innerhalb der nächsten 48 Stunden streamen.

We feed the world

Regie: Erwin Wagenhofer

2005 96 Min.


AT


“We fucked up the west some time ago, and now that we are coming to Romania, we will fuck all the agriculture here”
Karl Otrok – Production Director von Pioneer Romania (Pioneer ist der weltgrößte Hersteller von Agrarsamen)

Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar vor allem in Lateinamerika werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden. Mit „We feed the world“ hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

„We feed the world“ ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse – ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Agronomen, Biologen und Jean Ziegler auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.

Stab

Regie
Erwin Wagenhofer
Konzept
Erwin Wagenhofer
Kamera
Erwin Wagenhofer
Ton
Helmut Junker
Schnitt
Erwin Wagenhofer
Musik
Helmut Neugebauer
Produzent
Helmut Grasser
Produktion
Allegro Film

Partner